Lass den Frühling rein

aber nicht in die kalte Kirche

Kircheninnenraum bei Sonnenschein
Das Raumklima in Kirchen ändert sich mit den Jahreszeiten und jeder Kirchenraum hat seine eigenen, klimatischen Eigenheiten und Bedürfnisse. Gerade im Frühling, wenn die Außentemperaturen rasch ansteigen, kann der in warmer Luft enthaltene Wasserdampf auf kalten Oberflächen kondensieren und Tauwasser bilden. Mit unseren Tipps könnt ihr Schäden vorbeugen.
 
Lerne das Klima in eurer Kirche kennen: Ist es eher zu trocken oder zu feucht? Was verändert sich mit den Jahreszeiten oder wenn die Heizung läuft? Messgeräte und -protokolle helfen, den Überblick zu behalten. Wir verleihen kostenlos Datenlogger oder beraten euch

Die relative Luftfeuchtigkeit in eurer Kirche sollte zwischen 40 und 70% liegen. Auf unserem Merkblatt könnt ihr alles noch einmal nachlesen.

Eher in den Morgen- oder Abendstunden lüften, dann sind die Temperaturunterschiede zwischen innen und außen geringer.  
Lieber kurz alle Türen und Fenster beherzt aufreißen als dauerhaft wenige Fenster kippen. Beim Stoßlüften wird die Feuchtigkeit schnell abtransportiert, ohne dass der Kirchenraum komplett auskühlt.
Nach gut besuchten Gottesdiensten solltet ihr lüften. Genauso solltet ihr in selten genutzten Kirchen für regelmäßigen Luftaustausch sorgen.
 
Auch wenn der Sonnenschein euch in euphorische Stimmung versetzt, eurer Kirche solltet ihr zum Aufwärmen der Wände lieber etwas mehr Zeit lassen.
 
Gerne beraten wir bei Feuchteproblemen an euren Gebäuden.